24 Stunden Pflege – Was die Pflegekräfte können müssen

Es ist eine schwierige Entscheidung, Großeltern oder Eltern von einer 24 Stunden Pflege betreuen zu lassen. Einerseits fällt viele Angehören eine große Last von den Schultern und auch die betreute Person hat oft nicht mehr den Eindruck, sie würde ihrer Familie zur Last fallen, doch auf der anderen ist es ein schwieriger Schritt, die Betreuung einer beinahe gänzlich unbekannten Person zu überlassen. Um den Beteiligten die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen, müssen Pflegekräfte bestimmte Kompetenzen aufweisen.

Besonders wichtig ist langjährige Erfahrung im Bereich der Altenpflege und eine Ausbildung in dem Bereich ist ebenfalls von Vorteil. So wird gewährleistet, dass die Pflegekraft schon mit vielen schwierigen Situationen zu tun hatte und inzwischen genau weiß, wie sie damit umzugehen hat. Dadurch hält sie der Belastung einer 24 Stunden Pflege stand, die einiges an Verantwortung mit sich bringt.

Ein gutes Organisationstalent ist ebenfalls von Vorteil, denn für viele Betreute ist es wichtig, wieder einen strukturierten Alltag zu haben. Indem sie regelmäßige Aufgaben erfüllen und Termine wahrnehmen müssen, bleiben viele betreute Personen länger fit und können einige dieser Aufgaben auch wieder selbstständig bewältigen.

Bei der 24 Stunden Pflege muss auch menschlich alles passen

Da die Pflegekraft innerhalb der 24 Stunden Pflege ein zentraler Bestandteil des Alltags wird, muss sie nicht nur über genügend Fachwissen verfügen, sondern auch auf einer emotionalen und menschlichen Ebene den richtigen Zugang zur betreuten Person finden. Die Pflege sollte nicht lustlos und unmotiviert wirken, sondern freundlich und liebevoll ablaufen, sodass zwischen Pflegekraft und betreuter Person eine enge Bindung entstehen kann.

In vielen Fällen ist die Pflegekraft auch mehr als nur eine Angestellte oder ein Angestellter, denn durch ihre ständige Anwesenheit und den häufigen Kontakt mit der betreuten Person entsteht in der Regel eine sehr enge Bindung. Häufig ist die Pflegekraft einer der wenigen sozialen Kontakte, sodass sie in solchen Fällen nicht nur die Pflege übernimmt, sondern auch die Rolle einer Freundin einnimmt.

Pflegekräfte aus dem Ausland sollten der deutschen Sprache mächtig sein

Oft werden Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland eingesetzt und hier ist natürlich besonders wichtig, dass sie auch über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt, sofern die betreute Person nicht selber aus dem gleichen Sprachraum kommt. Wichtig ist in solchen Fällen auch eine gültige Arbeitserlaubnis, damit die Pflegekraft legal arbeiten kann.

Die auf den ersten Blick einfache Arbeit erfordert nicht nur viel Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Menschenkenntnis und Offenheit, um wirklich eine erfolgreiche 24 Stunden Pflege durchzuführen.